2 Brainees: „Die Basisemotionen nach Ekman“ und „Schmerz und Freude“
Meditation: „Mitgefühlstänzer“Diese Glaubenssätze sind auf beiden Seiten trennend und nicht verbindend. Ein Konflikt im Außen ist immer auch ein Konflikt mit uns selbst. Es bringt nichts, Ratschläge für eine gelingende und Inklusive Kommunikation zu geben, wenn die Menschen trennende Glaubenssätze haben und adultistische Kommunikationsmuster (siehe Adultismus, Modul 2) senden.
2 Was sagt die heutige Forschung?
„Emotion ist ein seltsames Wort. Fast jeder denkt, er versteht, was es bedeutet, bis er versucht, es zu definieren. Dann behauptet praktisch niemand mehr, es zu verstehen.“
Wenger, Kones und Jones 1962, S. 3 „Everyone knows what an emotion is, until asked to give a definition.“ Fehr und Russel 1984, S. 464.
Der Neurowissenschaftler António Damásio an der University of Southern California unterscheidet zwischen Emotionen und Gefühlen: Emotionen, sagt er, seien körperliche Reaktionen, die auf einen Reiz folgen und nach außen sichtbar sind; Gefühle hingegen entständen, wenn das Gehirn die Reaktionen des Körpers analysiert und bewusst wahrnimmt.1. Emotion
Eine Emotion ist ein qualitativ näher beschreibbarer Zustand, der mit Veränderungen auf einer oder mehreren der folgenden Ebenen einhergeht: Gefühl, körperlicher Zustand und Ausdruck.
2. Gefühl
Ein Gefühl ist ein Zustand, der von der betroffenen Person selbst qualitativ näher beschreibbar oder benennbar ist. Aus der Beschreibung bzw. Benennung muss für andere hervorgehen, dass es sich um einen emotionalen und nicht um einen anderen Zustand handelt.
1. Emotion: unbewusst (Amygdala, Insula, TPJ, Hypothalamus und Hirnstamm)
2. Gefühl: vorbewusst und bewusst (orbitofrontaler, parietaler und cingulärer Cortex)Schmerzfamilie Spektrum und Variationen: Von etwas betrübt oder enttäuscht sein bis hin zu tiefster Traurigkeit und Weltschmerz ist alles dabei.
| Angstfamilie Spektrum und Variationen: Von etwas ängstlich sein über Angst, Furcht, Sorge, Schreck und Schock ist alles dabei.
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Wer die Gefühle
seiner Mitmenschen
wahrnimmt,
lernt auch die eigenen besser
kennen.
4 Kulturübergreifende ethnologische Studien zu Emotionen