3. Selbstvertrauen durch Selbstwirksamkeit
Willenskraft hängt stark mit der Selbstwirksamkeitsüberzeugung zusammen. Das gibt Selbstvertrauen und stärkt die Manifestationskraft. Umsetzungsstarke Menschen sind sich ihrer Kompetenzen bewusst und vertrauen auf diese aus tiefsten Herzen. Sie kennen ihren Weg, auch wenn sie sich noch auf Umwegen befinden. So finden Mittel, um Schwierigkeiten zu überwinden und um gestärkt aus der Herausforderung herauszukommen. Sie reframen Widerstände und Probleme und so werden diese als machbar empfunden und verstanden.
4. Vorausschauende Planung und Problemlösung statt "Feuerwehrprinzip"
Menschen mit großer Willenskraft sind pro-aktiv und vorausschauend. Sie erledigen Unangenehmes unmittelbar, statt es „auszusitzen“. Sie treffen Entscheidungen und lieben keine Aufschieberitis. Danach können sie gut genießen. Oder sie gönnen sich ganz bewusst eine Auszeit und erledigen dann alles danach sehr zügig. Unter Planungsvorbereitung verstehen sie in erster Linie nicht die Voraussage der tatsächlichen Zukunft, sondern sie wissen, dass alles ungewiss ist. Sie bereiten durch die Vorbereitung ihre ungewisse Zukunft vor.
5. Zielbezogene Selbstdisziplin ohne Zwang zu empfinden
Menschen mit hoher Willenskraft erkennen früher als andere, was in einer Situation notwendig ist und was nicht. Sie können eine Planung effektiver abschließen und setzen ihre Erkenntnisse konsequent und logisch-kreativ um. Sie verfügen über ein hohes Maß an Selbstdisziplin und -kontrolle und können plötzliche Impulse, Ablenkungen bzw. "süße" Verlockungen wirksam aufschieben und sich von diesen positiv abgrenzen. Sie können gut Nein sagen, wenn es ihnen nach Nein sagen ist. Es gibt keine Jeins (siehe entsprechende Lektion). Die Selbstdisziplin resultiert nicht aus einem selbst auferlegten Zwang. Vielmehr spüren sie den tieferen Sinn in dem, was sie tun und Ablenkung führt sich davon weg. Sie geben ihre Selbstwirksamkeit nicht auf Kosten von fremder Ziele so schnell auf. Zumindest nicht, ohne es abzuwägen. Sie können schnell Entscheidungen treffen, sich jedoch auch umentscheiden, wenn es sein muss.
2.1 Was liest du aus dem Kapitel heraus?
2.2 Was liest du aus dem Kapitel heraus?
2.3 Training zu den fünf Submodalitäten der Volition


Die Gegensätze und Ambivalenzen haben noch keine Harmonie miteinander. In Hinsicht auf unterschiedliche Wesenszüge / innere Teammitglieder wie z. B. 1. Menschlichkeit und 2. Professionalität braucht es eine Synergieleistung, denn der zerstrittene innere Haufen muss erst bewältigt und in authentischer Harmonie zusammengebracht werden.
Ziel dieser Übung: Mit sich selbst in guter Gesellschaft zu kommen und in Einklang zu kommen. Mit sich selbst befreundet zu sein. In herausfordernden Situationen alle „beisammen“ zu haben. Ein Referent braucht z. B. eine ordnende Hand als ein Teammitglied in seiner inneren Mannschaftsaufstellung. Er braucht auch einen Herzlichen und einen Abgrenzungsfähigen. Wenn wir ihn nicht hätten, würde die Gruppe das Zepter übernehmen. Er braucht auch den Humorvollen … ohne das, wäre der Referent langweilig usw.
4.2 Wertestern gestalten
4.3 Über Werte sprechen und Gegenargumente findenSchaue dir die Wertekategorien an.
Welcher Lebensbereich liegt dir gerade am Herzen?
Schreibe dir die Werte, die dir spontan einfallen auf.
Gerne kannst du auch Wertekarten oder die Werteliste benutzen. Ergänze folgende Sätze:
Ein großer uns sehr bedeutender Schritt, um diese Werte zu erfüllen, wäre ...
Ein kleiner uns unbedeutender Schritt, um diese Werte zu erfüllen, wäre ...
Andere Schritte, die dazwischen liegen, sind ...
4.4 Bedürfnis- und Wertetraining: Unfairness inkludieren